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Interne Cyber-Sicherheitsvorfälle kosten im Schnitt 80.000 Dollar

[[25.01.16]] +++ Wie es mit internen Sicherheitsvorfällen bei Firmen aussieht, hat eine Kaspersky-Studie offengelegt. Drei Viertel der 5.500 Unternehmens-IT-Entscheider aus 26 Ländern haben in ihrem Unternehmen Probleme mit der Cyber-Sicherheit – in 42 Prozent der Fälle holen sich Mitarbeiter illegal vertrauliche Daten. Für kleine und mittelständische Unternehmen schlägt der Datenabfluss teuer zu Buche: Nach der Studie ist der Schaden im Durchschnitt auf 80.000 Dollar zu veranschlagen. Richtig heftig wird es für große Firmen: Hier fallen pro Schadensfall im Schnitt Kosten von 1,29 Millionen Dollar an.

Nach der Kaspersky-Studie waren 73 Prozent der befragten Unternehmen im Untersuchungszeitraum von einem internen Cyber-Sicherheitsvorfall betroffen. Die Studie offenbart auch, dass 21 Prozent der Unternehmen, die von einem internen Sicherheitsvorfall betroffen waren, auch den Verlust wertvoller Daten zu beklagen hatten – mit negativen Folgen für das eigene Unternehmen.


Verschwinden interne Unternehmensdaten, geschieht das zu 28 Prozent unabsichtlich und zu 14 Prozent mit Vorsatz. Kritische Firmendaten fließen zudem über verlorene mobile Mitarbeitergeräte ab. So gaben 19 Prozent der befragten Organisationen an, mindestens ein mobiles Gerät mit geschäftskritischen Daten im vergangenen Jahr verloren zu haben.


Die Studie beschäftigt sich auch mit von Mitarbeitern bewusst initiiertem Betrug. So berichten 15 Prozent der befragten Unternehmen über Situationen, bei denen Ressourcen wie Geldmittel für private Zwecke missbraucht wurden. Auch wenn der Prozentsatz hier gering erscheint, die Schäden in Folge solcher Vorfälle sind hoch: Kleine und mittelständische Unternehmen müssen durchschnittlich 40.000 Dollar und große Firmen über 1,3 Millionen Dollar aufwenden.


„Sicherheitslösungen allein können keinen hundertprozentigen Schutz für Unternehmensdaten liefern“, sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Gefragt sind mehrschichtige Cyber-Sicherheitsansätze, unterstützt von Security Intelligence Services und spezifischen Lösungen in Kombination mit Sicherheitsrichtlinien und -prozessen.“ Zu den erforderlichen Sicherheitsansätzen zählen DDoS-Schutz, professionelle Anti-Phishing-Technologien, Schutz mobiler Geräte, Sicherung virtueller Infrastrukturen sowie besonderer Schutz für Finanztransaktionen.


Hier geht’s zu Kaspersky Lab



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